In einem Land wie dem Iran, in dem Musik immer wieder unter Druck steht – besonders angesichts internationaler Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit – ist es mutig, Musik zum Beruf zu machen. Junge Komponist*innen arbeiten trotz dieser Herausforderungen kreativ und voller Energie. Aus 44 Einsendungen wählte eine Fachjury – bestehend aus Prof. Susanne Blumenthal, Prof. Dieter Mack und Prof. Rainer Nonnenmann – sieben besonders herausragende Werke aus. Das Thema des Open Calls waren Kariz, die traditionellen unterirdischen Wassersysteme, die angesichts der aktuellen Wasserprobleme im Land von großer Bedeutung sind und zugleich als Symbol für Kommunikation und Hoffnung stehen. Die Uraufführungen durch internationale Musikerinnen in Köln schaffen eine künstlerische Brücke zwischen den Kulturen und zeigen, dass Musik Grenzen überwindet und verbindet.
Gefördert durch: Kunststiftung NRW
Foto: Carlota Ramos