© © Angela Lubic / Motiv © Dorothee von Windheim / VG BildKunst 2026
Kunst aus dem Koffer
Kunst aus dem Koffer gehört seit vielen Jahren zu den charakteristischen Formaten des IKG. Die Künstler*innen reisen mit ihren Arbeiten im Gepäck an: Was sich im Koffer transportieren lässt, wird vor Ort ausgepackt und gemeinsam zu einer Ausstellung zusammengestellt. So entsteht die Präsentation unmittelbar, offen und als demokratischer, gemeinschaftlicher Prozess – ein Prinzip, das die Geschichte und das Selbstverständnis des IKG widerspiegelt.
Das 50-jährige Jubiläum des IKG nimmt dieses Format zum Ausgangspunkt, um zentrale Themen des spartenübergreifenden Künstlernetzwerks – Kunstfreiheit, Internationalität und politisches Engagement – aus heutiger Perspektive zu befragen. Zugleich richtet sich der Blick auf die unterschiedlichen Generationen des IKG: Im Vorfeld der Ausstellung wurden über 40 Künstler*innen-Paarungen gebildet. Ihre Dialoge schaffen Verbindungen zwischen künstlerischen Positionen, Erfahrungen und Zeiten.
Das Internationale Künstlergremium IKG wurde von namhaften Künstler*innen wie Joseph Beuys, Jochen Gerz, Gotthard Graubner, Klaus Staeck u.a. initiiert und 1976 in Köln gegründet. Seinen 50. Geburtstag feiert das IKG mit dem Festival 1976IKG2026 und möchte Raum bieten für Kunst, Austausch und neue Verbindungen.